Gewinner „Freiwillige in Parks“ aus dem Kellerwald und ein neues Zuhause für Imme & Co

Bad Wildungen/Frankenberg(nh). Am Dienstag, den 25. April, standen die freiwilligen Helfer im Mittelpunkt, die sich tatkräftig im und für den Nationalpark Kellerwald-Edersee engagieren. Zum einen wurden im Rahmen des bundesweiten Projekts „Ehrensache Natur – Freiwillige in Parks“ den hiesigen Gewinnern ihre Preise überreicht. Zum anderen wurde dem Lebenshilfe-Werk Kreis Waldeck-Frankenberg e.V. ein Insektenhotel übergeben, das während eines Workshops am 6. Hessischen Tag der Menschen mit Behinderung unter Anleitung von Rangern und den Helfern der Lebenshilfe gemeinsam mit den BesucherInnen im Hessischen Landtag gefertigt wurde. EUROPARC Deutschland e.V. vereint die deutschen Nationalparks, Naturparks und Biosphärenreservate als Nationale Naturlandschaften unter einem Dach. Auch der Nationalpark Kellerwald-Edersee gehört zu dieser bundesweiten Familie. Als Dankeschön für ihr ehrenamtliches Engagement im vergangenen Jahr verloste EUROPARC Deutschland e.V. erneut attraktive Preise an die Beteiligten des Programms „Ehrensache Natur – Freiwillige in Parks“. Von den insgesamt 58 Gewinnern engagier(t)en sich dreizehn im hiesigen Buchennationalpark. Die Gewinner heißen: Maurice Weinert, Wolf-Michael Hack, Ursula Schlaudraff, Friedhelm Huft, Boris Tomskin, Lara-Milena Braun, Peer Seliger, Martha Neumann, Mario Müller, Iris Dorn-Fehr, Caroline Rabe, Christoph Ochse und Michael Nagel. Sie alle helfen den hauptamtlichen Mitarbeitern der Nationalparkverwaltung bei ihren zahlreichen Aufgaben – sei es in tatkräftigen Arbeitseinsätzen oder bei Führungen von Einheimischen und Gästen durch das Schutzgebiet. Horst Knublauch, Betreuer der ehrenamtlichen Nationalpark-FührerInnen, ist stolz auf die Freiwilligen: „Die einheimischen NationalparkführerInnnen vermitteln seit Jahren den Gästen sehr engagiert und authentisch Informationen zur Schutzgebietsentwicklung und unterstützen effektiv unsere Informations- und Bildungsarbeit. Umso mehr freut es mich, dass Gewinner aus den Reihen der Freiwilligen dabei sind.“

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„Mir liegt die Fortführung der Kooperation mit den Freiwilligen der Kegelbergschule sowie der Lebenshilfe sehr am Herzen, weil alle Beteiligten davon profitieren: wir bekommen Unterstützung bei unseren Pflegearbeiten, haben gemeinsam Spaß und Freude an der Arbeit in der Natur und die Freiwilligen können ihre individuellen Fähigkeiten und Möglichkeiten kontinuierlich verbessern“, führte Mareike Schulze, Koordinatorin der freiwilligen Arbeitseinsätze im Nationalpark, aus. Maik Möller, Lehrer an der Kegelbergschule, erklärte: „Die Kegelbergschule möchte an dieser Stelle ihre Dankbarkeit bekunden, dass uns der Nationalpark vor unserer „Haustüre“ und die Menschen, die ihn betreiben, eine Möglichkeit zur Selbsterfahrung in der Natur und der Arbeitserfahrung in natürlicher Umgebung gibt. Seit über 14 Jahren haben fast alle unserer Schülerinnen und Schüler an dem Mittwochsprojekt „Kellerwald“ teilgenommen. Da sind wir hessenweit die einzige Schule! Das Arbeiten mit dem Ranger ist immer eine große Freude und wir haben viel Spaß dabei.“ Martina Fackiner, Freiwilligenkoordinatorin des Lebenshilfe-Werkes Kreis Waldeck-Frankenberg e.V. berichtete: „ Es macht mich froh und glücklich zu sehen, wie sich alle auf die gemeinsamen Einsätze in der werdenden Wildnis freuen. Es gibt immer nur strahlende Gesichter, alle sind hoch motiviert und voller Arbeitseifer. Bedeutet es doch wirkliche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – die Möglichkeit dabei sein zu können und sich ehrenamtlich im Naturschutz zu engagieren.“ Im Nachgang zum Nationalparkbesuch der Beauftragten des Landes Hessen für Menschen mit Behinderung fragte das Hessische Sozialministerium an, ob sich der Nationalpark Kellerwald-Edersee am 6. Hessischen Tag der Menschen mit Behinderung am 2. September 2016 im Hessischen Landtag beteiligen und einen von vier inklusiven Workshops gestalten möchte. Das Thema des Tages war das im Artikel 8 der UN Behindertenrechtskonvention beschriebene Ziel Bewusstseinsbildung. Mit seinem Workshop stellte der Nationalpark gemeinsam mit den Freiwilligen der Lebenshilfe Waldeck-Frankenberg dar, in welcher Art und Weise Teilhabe an den Naturerlebnisangeboten und die Mitarbeit im Nationalpark möglich sind. Als Highlight wurde während des Workshops unter Anleitung von Rangern und den Helfern der Lebenshilfe hoch über den Dächern Wiesbadens gemeinsam mit den BesucherInnen ein Insektenhotel gebaut. Dieses Insektenhotel wurde nun von Rangern beim Wohnheim des Lebenshilfe-Werk Kreis Waldeck-Frankenberg e.V. im Hohler Weg 3 in Frankenberg aufgebaut und am 25. April offiziell übergeben

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